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"Man belohnt seinen Lehrer schlecht, wenn man immer sein Schüler bleibt." Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph

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Seit 2016 fahren die Französischschülerinnen und -schüler unserer Schule, unter der Leitung von Herrn Braun und Frau Pfeil, für eine Woche nach Paris. Diese Reise wiederholt sich alle zwei Jahre, damit jeder Schüler in den Genuss kommt, seine Sprachkenntnisse in der Praxis anzuwenden und die französische Lebensart kennenzulernen. In diesem Jahr fand unsere Reise im Mai statt. Trotz erheblicher Müdigkeit nach der langen Fahrt, waren wir motiviert, unsere ersten Eindrücke von der Stadt zu sammeln.

Nachdem wir mit der Metro zur Champs-Elysées gefahren sind, haben wir die Prachtstraße auf eigene Faust erkundet. Dort haben wir die überteuerten Geschäfte bestaunt und uns den Arc de Triomphe angeschaut. Aufgrund des Anschlages vom 12. Mai 2018, zwei Tage vor unserer Anreise, war es nicht verwunderlich, an jeder Straßenecke auf Sicherheitsleute und Polizisten zu treffen. Davon ließen wir uns allerdings nicht beeindrucken und freuten uns auf die kommenden Tage. Am Abend haben wir uns aufgemacht, die kulinarische Seite von Paris zu entdecken. Jedoch waren wir noch nicht bereit für Froschschenkel, Coq au vin oder Crème brûlée. Ein FastFood-Restaurant musste fürs Erste auch reichen. Nach der Stärkung haben wir das HardRock-Café aufgesucht. Perfekt, um die ersten Erinnerungsstücke in Form von T-Shirts und Pullovern zu besorgen. Der anschließende Abstecher zum Eiffelturm, pünktlich zum stündlichen Beleuchtungsglitzern, war ein besonderes Highlight für alle.
Am nächsten Morgen haben wir uns mit unserem kleinen Reisebus auf eine Stadtrundfahrt durch Paris begeben. Dank unseres kompetenten Reiseführers und unserer flexiblen Busfahrerin, haben wir viele berühmte Sehenswürdigkeiten sehen können, wie zum Beispiel die Opéra Garnier, die Galeries Lafayette (ein berühmtes Kaufhaus), den Louvre (das größte Museum der Welt), den Jardin (Garten) des Tuileries, das lateinische Viertel, das Panthéon, die Conciergerie (der Justizpalast), das Musée d’Orsay sowie den Grand Palais (ein großes Ausstellungsgebäude, in dem zum Beispiel berühmte Modeschöpfer ihre Designs präsentieren). Während der Stadtrundfahrt hatten wir oft die Gelegenheit, Zwischenstopps einzulegen. So konnten wir durch den Jardin du Luxembourg spazieren, Selfies vor Moulin Rouge (die rote Mühle) und dem Invalidendom (die Grabstätte von Napoléon Bonaparte), machen und die Kathedrale Notre Dame von außen und innen bestaunen sowie als Kulisse für erste Gruppenfotos nutzen. Ein buckliger Glöckner ist uns dabei leider nicht begegnet. 
Am Ende der Stadtrundfahrt wurden wir am Eiffelturm herausgelassen und hatten die Möglichkeit ihn zu besteigen. Das Kaufen der Tickets für den Aufstieg auf Französisch hat gut funktioniert und beim Aufstieg bis zur zweiten Etage des Turms gelangten Schüler und Lehrer an ihre Belastungsgrenze. Vom Eiffelturm herab konnten wir Paris aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Auffällig war, wie viele Paare Hochzeitsfotos mit dem Eiffelturm als Hintergrund machten.
Um etwaige modische Bedürfnisse zu befriedigen, stand als nächster Tagespunkt das Einkaufszentrum Les Halles an. Da das Wetter so herrlich war, war der lange Fußmarsch entlang der Seine gar nicht so beschwerlich wie anfangs befürchtet. Nach der Shoppingtour ging es zum Flammkuchenrestaurant „Flam’s". Hier versteht sich Essen als gemeinschaftlicher Vorgang. Man bestellt ein komplettes Blech mit Flammkuchen, von dem dann mehrere Personen gemeinsam essen. Erst wenn ein Blech leergegessen ist, bestellt man einen weiteren Flammkuchen.
Am nächsten Tag sind wir vormittags auf den Buttes Montmartre gewandert, auf dem sich Sacré Coeur befindet. Nach der gemeinsamen Besichtigung der Basilika sind wir zusammen zum Künstlerplatz, dem Place du Tertre, gegangen. Auf dem Weg kamen zahlreiche Maler auf uns zugestürmt, die uns allesamt zeichnen wollten. Eine Schülerin stand nach kurzen Verhandlungen Portrait und es ist ein tolles Bild entstanden. Ein weiterer Grund für das langsame Vorankommen zum Place du Tertre waren die vielen Touristenläden, die von allen bestaunt wurden. – „Komm, einen Miniatur­-Eiffelturm musst du zur Erinnerung unbedingt noch kaufen“. Am Place du Tertre sammelten sich noch mehr Maler, die ihre Portraits und Landschaftsbilder präsentierten. Hier hatten wir Zeit, um uns in Ruhe umzusehen und die Suche nach den berühmten Maccarons, kleinen gefärbten Baiser, wieder aufzunehmen.
Am Nachmittag ging es nach Versailles. Ausgestattet mit Audio-Guides, erfuhren wir Geschichtliches und bestaunten die prachtvollen Gemächer von Louis XIV, dem Sonnenkönig. An diesem Tag war das Wetter besonders sonnig und warm, sodass wir einen ausgedehnten Spaziergang durch die große Parkanlage von Versailles machen konnten.
Am Donnerstag, unserem letzten Tag in Paris, sind wir nach dem Verlassen des Hotels mit der Metro zum Louvre gefahren. Nach etlichen Sicherheitskontrollen und einem Fehlalarm im Museum, der dafür sorgte, dass minutenlang alle Ein- und Ausgänge blockiert waren, machten wir uns auf die Suche nach Leonardo da Vincis Mona Lisa. Wir stellten fest, dass es gar nicht so einfach ist, sich im größten Museum der Welt zurechtzufinden. Da jedoch alle Touristen dieselbe Intention hatten, folgten wir lediglich der Menschenmasse und entdeckten das kleine, feine Wunderwerk. Danach ging es zu der ebenfalls weltberühmten Venus von Milo. Als diese Pflichtpunkte erledigt waren, haben wir uns die Etrusker und die Griechen zu Gemüte geführt. Niemand konnte sich so sehr für diese Ausstellungsstücke begeistern, wie Herr Braun. Durch seine kompetenten Ausführungen zu den einzelnen Werken, war die sonst so staubtrockene Geschichte für alle sehr interessant.
Um das wunderbare Wetter zu genießen und unseren Hunger zu stillen, haben wir uns à la française Baguette, salzige Butter und Aufschnitt besorgt und sind mit Sack und Pack in den Jardin des Tuileries, der sich direkt neben dem Louvre befindet, gezogen, um zu picknicken. Anschließend haben wir die verbleibende Zeit in Gruppen für eine Umgebungserkundung genutzt und letzte Besorgungen an Erinnerungsstücken gemacht. Auf der Rückreise schwelgten wir in Erinnerungen an unsere schöne Zeit in Paris und bedauerten, die Stadt der Liebe wieder verlassen zu müssen.

Eiffelturm Baguettes

Frühstück zu Trocaderoplatz

Eiffelturm glitzernd

Abends zu jeder vollen Stunde glitzert der Eiffelturm in seiner ganzen Pracht.

Angst

Großes Kompliment! Frau Pfeil besiegt ihre Höhenangst. Durch den transparenten Fußboden kann man in weiter Ferne kleine Menschen beobachten.

Maccarons

Immer ein (teurer) Genuß. Macarons.

Metro

Die Metro fährt immer pünktlich. Darauf ist Verlass.

Moulin Rouge

Olala ... Moulin Rouge. Das berühmte sündige Etablissement.

Place du Tertre

Ein Künstler auf dem Montmartre. Die ausgestellten Bilder sind wirklich schön und durchaus erschwinglich.

Restaurant Buttes Montmartre

Lokalität zu Füßen des Montmartre. Hier haben wir die französische Küche genossen. Prädikat: Empfehlenwert.

Sicherheitsschleusen

Die Sicherheitsmaßnahmen zur Terrorabwerhr sind gewaltig. Dies ist der Eingang zum Eiffelturm. 

Spaziergang Seine

Spaziergang an der Seine. Bei bestem Wetter.

Spiegelsaal

Immer ein Hingucker. Der Spiegelsaal von Versailles.

Sprungbild Notre Dame

Notre Dame. Eine Station während der informativen Stadtbesichtigung 

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